Trevi - Spoleto

18km; 23°; bewölkt, wenn Sonne, dann richtig Sonne


Nach einer netten Nacht bei den Schwestern hielten wir unsere Morgenandacht das erste Mal in einer Kirche, die extra für uns aufgeschlossen wurde. Durch Olivenhaine ging es sanft am Hang des Berges entlang, aßen dabei frische Feigen, Mandeln und Trauben vom Wegesrand und wurden stetig vom Geruch von Minze und Fenchel begleitet. Der Thymian für das Abendessen wurde auch gleich gepflückt. Da wir heute morgen kein Essen für Unterwegs bekommen hatten, war diese Stärkung bitter nötig.  Die Suche nach Nahrung führte uns schließlich an eine Asphaltstraße und kilometerlange Radwege entlang. Das Problem ist, dass es hier so viele verschiedene Routen gibt, dass die Laufzeiten für eine Strecke von 3 bis 8 Stunden variieren. Und so ist jeder Tag ein neues wann-kommen-wir-an-Rätsel. 

Nach 7km Asphalt trafen wir auf eine kleine Kirche mit wunderschönem Innenhof. Der Pfarrer begrüßte uns mit regem Interesse und bot uns sofort an dort zu schlafen. Ein super duper renoviertes neues Pilgergebäude. Nach viel hin und her überlegen beschlossen wir hier zu bleiben. Nett wie der englischsprechende Pfarrer war fuhr er mit uns zum nächsten Supermarkt (und nein, wir waren nicht faul, sondern hätten nocheinmal eine Stunde zum einkaufen laufen müssen). Unsere Profiköche kochten einen sehr leckeren Augenschmauß. Nun wird auf dem Spielplatz oder mit dem Tischkicker gespielt, oder einfach nur der Ausblick auf Spoleto genossen.

Ein Teil unserer Profiköche
Ein Teil unserer Profiköche
Wegzehrung (Feigen)
Wegzehrung (Feigen)

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Kommentare: 2
  • #1

    Bachmann (Samstag, 16 September 2017 19:35)

    Ihr Lieben,
    Eure Einträge lesen sich gut. Euch geht es offensichtlich gut. Ich habe auf dem Schulfest Euren Eintrag vom 14.09. gelesen. Wir haben einen Moment an Euch gedacht. Lasst es Euch weiterhin gut gehen.
    Liebe Grüße, Anke Bachmann

  • #2

    Ned (Mittwoch, 20 September 2017 22:49)

    Der Berg in der Küche. Na ich weiß ja nicht... ;D